VfB Stuttgart gegen FC Augsburg

Der VfB Stuttgart empfängt am Samstag den FC Augsburg zum Schwaben-Derby (Anstoß: 15.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena, live auf Sky). Beide Teams stecken nach enttäuschendem ersten Saisondrittel mitten im Abstiegskampf, wobei es für den FCA bei einer erneuten Niederlage schon richtig düster wird. Mit dem VfB Stuttgart scheint nun aber der richtige Gegner zu richtigen Zeit für die „Fuggerstädter“ zu kommen.

Abstiegskampf tut weh. Das wird auch Alexandru Maxim (r.) am Samstag wieder spüren. ©Imago

Wett Tipps zu VfB Stuttgart – FC Augsburg

Zuhause stand die Stuttgarter Abwehr zuletzt. Wenn Ihr denkt, dass der VfB gegen Augsburg den dritten Heimsieg in Folge zu Null holt, dann bietet Euch Unibet dafür den 4,35-fachen Gewinn an. Zuletzt immer besser in Form und endlich unter Zorniger auch angekommen präsentiert sich Timo Werner, der in der Länderspielpause ein Doppelpack für die U21 schürte. Trifft der flinke Angreifer auch gegen Augsburg, erhaltet Ihr bei bet365 den 2,87-fachen Ertrag.

Augsburg muss endlich punkten und sah zuletzt immer gut gegen den VfB aus. Die Doppelte Chance X/2 bietet sich da förmlich an und bringt Euch, laut unserem Quotenvergleich, bei Bet3000 die Bestquote von 1,90.

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Heimstärke als Schlüssel zur Stabilität

Auf und Ab geht es aktuell beim VfB. Zuletzt folgten den Heimsiegen gegen die Aufsteiger Ingolstadt und Darmstadt direkt Auswärtspleiten in Leverkusen und München. Dennoch darf trotzdem ein kleiner Aufwärtstrend in Stuttgart vernommen werden, was nicht zuletzt daran liegt, dass Alexander Zorniger seine Spielphilosophie ein wenig umstellte. Der überfallartige, extrem auf Gegenpressing ausgerichtete Fußball war in den jüngsten beiden erfolgreichen Heimspielen nicht mehr zu sehen. Eher im Gegenteil agierte der VfB abwartend aus einer defensiv stabilen Grundausrichtung.

Im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten erklärte der Zorniger seine Taktikumstellung und will diese auch am Samstag beibehalten: „Gegen Ingolstadt und Darmstadt mussten wir so spielen, sie gaben uns mit ihren langen Bällen nicht die Möglichkeit, ins Pressing zu kommen. Gegen den FC Augsburg erwarte ich ein ähnliches Spiel.“ Vielleicht tut der Mannschaft die Abkehr vom Überfall-Fußball gerade gut, da für diesen auch immer ein hohes Maß an Selbstvertrauen abverlangt wird, das aufgrund des Saisonverlaufes aktuell im Team nicht so ausgeprägt zu sein scheint. Für Zorniger gilt es nun, das nötige Selbstvertrauen erst wieder schrittweise in der Mannschaft aufzubauen.

Dies gelingt jedoch nur über Erfolgserlebnisse. Dabei sollte der VfB-Trainer, wie in den jüngsten Heimspielen, zunächst erst einmal auf eine stabile Defensive setzen, auch wenn der attraktive Fußball dabei auf der Strecke bleibt. Mit 27 Gegentoren ist Stuttgart nämlich die „Schießbude“ der Liga und muss diese Baustelle dringend schließen, wenn nicht auf einen Abstiegsplatz überwintert werden möchte. Personell gab es für Zorniger in der Länderspielpause zwei gute Nachrichten. Mit Kruse und Rupp gaben zwei zuvor verletzte Spieler ihr Comeback beim 3:1-Testspielerfolg gegen Schaffhausen am vergangenen Freitag und sind wieder eine Option für den Kader.

Sechster Sieg in Folge?

Bilanz schlägt Form? Das angeschlagene Augsburg um Baier (l.) sah in den letzten Jahren gut gegen den VfB aus. ©Imago

Beim FCA wird es langsam richtig düster. Vor dem jüngsten Heimspiel gegen Werder hatte sich das Team einiges vorgenommen und wollte durch den Europaschwung (4:1 gegen Alkmaar) auch in der Liga noch unbedingt ein Erfolgserlebnis vor der Länderspielpause. Dies missglückte jedoch vollends und die Augsburger standen nach der 1:2-Heimpleite gegen Abstiegskonkurrent Bremen erneut mit leeren Händen da. Dementsprechend tief saß der Frust bei den „Fuggerstädtern“ und Weinzierl kommentierte die Partie auf Bundesliga.de wie folgt zusammen:

„Ich kenne solche Spiele von meiner Mannschaft. Wir agieren und agieren gegen einen Gegner, der kompakt steht, betreiben viel Aufwand. Aber es fehlt die letzte Durchschlagskraft.“ In der Tat ist ein großes Augsburger Problem in dieser Saison die Effektivität. Durchschnittlich 13,3 Schüsse braucht die Weinzierl-Elf um ein Tor zu erzielen, nur Aufsteiger Ingolstadt ist in dieser Statistik schlechter. Auch der Blick auf unsere Tabelle der Tore pro Spiel verdeutlicht dies. 1,08 Treffer erzielten die Augsburger pro Spiel, während 2,08 kassiert worden. Kein anderer Bundesligist hat eine solch hohe Diskrepanz (negativ) zwischen diesen Werten.

Für den FCA gilt es nun, bis Weihnachten noch möglichst viele Zähler zu sammeln und sich im besten Fall aus der Abstiegszone zu kämpfen, aber zumindest auf Schlagdistanz zur Konkurrenz zu bleiben. Im Schwaben-Derby am Samstag sollte demnach schon damit begonnen werden zu punkten. Die jüngste Bilanz ist dabei durchaus verheißungsvoll, denn in den letzten fünf Spielen gegen den VfB, verließ der FCA den Platz immer als Sieger. Zusätzliches Selbstvertrauen konnten sich die Augsburger in der Länderspielpause bei einem 2:1-Tespspielerfolg gegen Austria Salzburg holen, bei dem die zuletzt weniger berücksichtigten Matavz sowie Trochowski trafen und sich für mehr Einsatzzeit empfahlen. Bitter hingegen ist der Ausfall von Tobias Werner, dem aufgrund einer Scharmbeinentzündung das Hinrunden-Aus droht.

Fazit zu VfB – FCA am 21.11.15

Augsburgs jüngste Bilanz gegen Stuttgart ist beeindruckend und sollte der Weinzierl-Elf definitiv Mut für das Gastspiel am Samstag geben. Dennoch hat der FCA in dieser Saison als einzige Mannschaft auswärts noch nicht gewinnen können. Deshalb geht der VfB auch als leichter Favorit in die Partie, zumal Zorniger bereits ankündigte, wieder kompakter wie in den jüngsten Heimspielen auftreten zu wollen. Hat der VfB die nötige Geduld und ist defensiv erneut stabil, dann stehen die Chancen nicht schlecht, in der Mercedes-Benz Arena den dritten Heimsieg in Folge zu feiern.

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