Wegen Querelen bei Becca-Einstieg: FCK will Mitgliederversammlung vorziehen

Kaiserslautern (SID) – Der viermalige deutsche Fußball-Meister 1. FC Kaiserslautern will seine Jahreshauptversammlung von Dezember auf September vorziehen, um die Querelen rund um den Einstieg des Luxemburger Investors Flavio Becca aufzuarbeiten. Das gab der Drittligist am Mittwoch bekannt. 

Hintergrund ist unter anderem der Antrag eines Mitglieds, wonach der Beiratsvorsitzende Patrick Banf und zwei weitere Mitglieder des Gremiums aus dem Verein ausgeschlossen werden sollen.

Becca hatte den Rücktritt von Beiratsmitglied Michael Littig als Bedingung für seinen Einstieg bei den seit Jahrzehnten krisengeplagten Pfälzern gestellt. Dass es am Ende tatsächlich so kam, sahen viele Beobachter als eine Art Erpressung. Das Mitglied wirft Banf und Kollegen vor, in diesem Zusammenhang gegen die Satzung verstoßen zu haben.

Um die Vorgänge schon vor der Versammlung offenzulegen, wird der FCK in der letzten Juliwoche erstmals ein Mitgliederforum durchführen. Dort sollen die Verantwortlichen Rede und Antwort stehen. Sollte die Jahreshauptversammlung aus formaljuristischen Gründen nicht im September abgehalten werden können, peilt der Klub dennoch den „frühestmöglichen Termin“ an.