Coronakrise: Gehaltsverzicht auch bei Union Berlin

Berlin (SID) – Die Solidaritätswelle im Zeichen der Coronakrise ist auch bei den Fußballprofis des Bundesligisten Union Berlin angekommen. Die Spieler der Eisernen erklärten sich zu einem Gehaltsverzicht bereit, wie der Klub am Mittwoch mitteilte. Zudem hätten Führungskräfte und Mitarbeiter des Vereins Kurzarbeiterregelungen zugestimmt.

„Die Führungskräfte, unsere Mitarbeiter, die Lizenzspieler und das Trainer- und Betreuerteam haben in den letzten Monaten hart für den Erfolg des 1. FC Union Berlin in der Bundesliga gearbeitet. Jetzt verzichten sie auf viel Geld, um diese Krise gemeinsam durchzustehen“, sagte Präsident Dirk Zingler: „Diese Bereitschaft kann man allen Beteiligten gar nicht hoch genug anrechnen.“

Laut Mannschaftskapitän Christopher Trimmel sei der Mannschaft „sofort“ klar gewesen, „dass wir in dieser Situation besonders gefordert sind. In den letzten Tagen haben wir uns dazu intensiv miteinander ausgetauscht und uns darauf verständigt, dass wir uns als Mannschaft beteiligen werden“, sagte Trimmel.

Die Bundesliga soll auf Vorschlag des DFL-Präsidiums bis 30. April pausieren, das Mannschaftstraining bei Union ist bis zum 31. März ausgesetzt.