Atempause für BVB-Trainer: Favre vergisst den Schmerz

Dortmund (SID) – Im Moment des Triumphes fuhr Lucien Favre der Schmerz ins Bein wie ein Blitz. Nach einem Luftsprung fasste sich der Trainer von Borussia Dortmund an den linken Oberschenkel und verzog das Gesicht. „Ich war schon vorher verletzt. Ich habe seit zwei Tagen einen Faserriss aus dem Training und hatte das total vergessen“, sagte er nach dem 2:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach in der zweiten DFB-Pokal-Runde und lachte.

Eine schmerzliche Niederlage hatte ihm sein Nationalspieler Julian Brandt erspart, der das Spiel mit zwei Toren (78./80.) drehte. Marcus Thuram (71.) hatte für die verletzungsgeplagten Gladbacher vor 79.800 Zuschauern getroffen. „Wir wollten uns unbedingt qualifizieren, und das haben wir geschafft“, sagte Favre glücklich. „Es war okay. Es war gut.“

Der Einzug ins Achtelfinale verschaffte dem Schweizer, der beim BVB in der Kritik steht, eine dringend notwendige Atempause. Favre hatte jedoch nicht übersehen, dass seine Mannschaft gegen seinen Ex-Klub sehr fahrig gespielt hatte. „Wir haben ein paar Details zu verbessern“, sagte er. Und er lachte erneut.