Warum der BVB nicht oben mitspielte

Durch schlechte Chancenverwertung oft knapp verloren

Entgegen allgemeiner Erwartungen steht der BVB am Ende der Saison nicht unter den besten vier Plätzen, sondern musste zuerst um den Klassenerhalt und dann bis zum Ende um den Europapokal-Einzug bangen. Dafür gibt es gute Gründe, die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Versöhnlicher Abschied. Klopps tolle Aufholjagd führte Dortmund noch nach Europa. ©Imago

Nach desolater Hinrunde…
Eine katastrophale Hinrunde ließ den Vizemeister der vergangenen Saison schon früh von einer erneuten Champions-League-Teilnahme Abstand nehmen. Sogar auf einem Abstiegsplatz mussten die Dortmunder überwintern. Grund war wohl vor allem die schwache Offensive.

Folge einer schwachen Offensive, die sich durch die mangelhafte Chancenverwertung äußerte, waren viele knapp verlorene Partien. Nur viermal verloren die Schwarz-Gelben mit zwei Toren Unterschied. Höhere Niederlagen gab es gar nicht.

Bitter. Gleich zehnmal verlor der BVB mit nur einem Tor Differenz.

…folgt große Aufholjagd
In der Rückrunde lief dann vieles besser. Die Chancen wurden besser genutzt, in der Vorwärtsbewegung gingen weniger Bälle verloren und somit konnte der Ruhrpottverein eine ziemlich starke Rückrunde spielen. Mit Hilfe des Schneckenrennens um die Europa-League-Plätze gab es dann sogar noch einen Startplatz in der Europa-League.

Ohne die desolate Hinrunde wäre sicherlich noch deutlich mehr drin gewesen für den BVB. Doch so ist es nun mal: Wenn es schlecht läuft, kommt auch noch Pech dazu. Allerdings wäre auch mit dem Punkteschnitt der Rückrunde in der Hinserie nicht mehr als Platz fünf herausgesprungen. Von daher: Alles halb so wild und immerhin eine abwechslungsreiche und turbulente Saison des BVB.

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