Trainerentlassungen in der Bundesliga 2015/2016 tippen

Trainerentlassungen 2015/2016 tippen

Die besten Quoten und Wetten für den ersten Rauswurf

Zählt man Roberto di Matteo mit dazu, gab es in der Bundesliga-Saison 2014/2015 zehn Trainerentlassungen. Schon nach drei Spieltagen erwischte es in der vergangenen Spielzeit Mirko Slomka beim Hamburger SV. Bei der Anzahl an Rauswürfen sowie der Schnelllebigkeit im Fußball-Geschäft ist völlig klar, dass dieses Thema auch für die Buchmacher interessant ist.

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Wie sagte schon Klaus Augenthaler: „Zwei Dinge im Leben weiß ich: Irgendwann müssen wir alle sterben und irgendwann wirst du als Trainer immer entlassen!“ In diesem Sinne durchleuchtet Wettmaxx.com einige interessante Optionen für diese Langzeitwette, zeigt die besten Quoten auf und analysiert, wie wahrscheinlich welcher Trainer als erster seinen Hut nehmen muss.

Michael Frontzeck (Hannover 96)

Vom Retter zum Flieger? Hannovers Michael Frontzeck steht auf der Abschussliste ganz oben. ©Imago

Einer der diesjährigen Topfavoriten auf den ersten Rausschmiss ist Michael Frontzeck. Der gebürtige Mönchengladbacher rettete die „Roten“ zwar vor dem Abstieg, doch so richtige Dankbarkeit war seitens der Vereinsführung um Martin Kind, auch aufgrund der höheren Ansprüche, nicht zu vernehmen. Darüber hinaus waren die letzten Auftritte in der vergangenen Saison nicht besonders überzeugend.

Der 51-jährige bestach zudem noch bei keiner seiner Stationen als langfristige Besetzung für den Trainerstuhl und steht mit seinem Team einem unangenehmen Saisonstart entgegen. Sollte in Darmstadt nicht gewonnen werden, warten mit Leverkusen (H), Mainz (A), Dortmund (H) und Augsburg (H) in den ersten fünf Partien durchaus schwierige Aufgaben. Geht das neuformierte Team – Stindl, Joselu, Ya Konan und Bittencourt sind weg – ohne Sieg aus diesen Begegnungen, dürfte der Trainerstuhl schnell zum Schleudersitz werden. Die höchste Quote: 8,00.

Pal Dardai (Hertha BSC)

Der bis vor kurzem ungarische Nationaltrainer ist zwar ein Urgestein der „Alten Dame“, hat allerdings auch einen schweren Rucksack in Form von sieben Spielen ohne Sieg zum Ende der vergangenen Saison auf dem Rücken. Nominell hat Dardai nur fünf Abwehrspieler zur Verfügung, der neu verpflichtete Mitchell Weiser fällt zunächst einige Wochen verletzt aus.

Zu allem Überfluss kommt ein relativ happiges Startprogramm auf die Hauptstädter zu. In Augsburg (A) zu starten ist unbequem. Danach folgt mit Bremen (H), Dortmund (A), Stuttgart (H) und Wolfsburg (A) auch keine Laufkundschaft. Gibt es keinen Sieg in den ersten fünf Bundesliga-Partien, könnte sich Sportdirektor Michael Preetz schon früh gezwungen sehen, die Notbremse zu ziehen. Die beste Quote: 9,00.

Andre Breitenreiter (Schalke 04) 

Es soll nach oben gehen. Aber ob André Breitenreiter dafür der richtige Schalke-Coach ist?!

Statistisch gesehen ist Gelsenkirchen das Trainerkarussell schlechthin. Seit Gründung der Bundesliga hat der Ruhrpott-Verein 50 Trainer-Amtszeiten zu verbuchen. Breitenreiter ist also der 51. seiner Zunft. Folgendes spricht gegen Breitenreiter: Die neuentfachte Euphorie auf dem Schalker Markt ist Fluch und Segen zugleich, denn sollte die gute Stimmung nicht in guten Ergebnissen münden, könnte die enttäuschte Schalker Fan-Seele den Verein umso wuchtiger treffen. Schnell wird der Fakt hervorgezogen, dass Breitenreiter zuletzt mit Paderborn wieder abstieg und ohnehin noch keinen großen Verein trainiert habe.

Folgendes spricht allerdings gegen eine schnelle Trainerentlassung: Sportdirektor Horst Heldt hat die Mannschaft mit Geis, Caicara und di Santo gut verstärkt. Breitenreiter möchte den Fans entsprechenden Offensiv-Fußball spielen lassen. Und Heldt müsste wohl selbst gehen, wenn er mit Breitenreiter scheitert. Seinerseits dürfte mit einer vorschnellen Kündigung des Chef-Coachs wohl nicht zu rechnen sein. Beste Quote: 18,00.

Bruno Labbadia (Hamburger SV)

Der HSV folgt in Sachen Trainerentlassungen auf Platz zwei hinter Schalke. Allein in der vergangenen Saison beschäftigten die Hanseaten mit Mirko Slomka, Josef Zinnbauer, Peter Knäbel und dem jetzigen Chef-Trainer Bruno Labbadia vier verschiedene Übungsleiter. Pluspunkt für Labbadia dürften die zufriedenstellenden letzten Spiele der vergangenen Spielzeit sein. In Hamburg ist sich die sportliche Führung um Beiersdorfer und Co. sicherlich bewusst, wie nötig der Verein Ruhe und Kontinuität hat. Von daher spricht schon vergleichsweise viel für den 49-jährigen Labbadia.

Auf der Gegenseite steht ein Auftaktprogramm, dass einigen HSV-Fans schon bei Bekanntgabe des Spielplans Schweißperlen auf die Stirn gezaubert haben dürfte. Am ersten Spieltag geht es direkt nach München zu den Bayern. Der zweite Spieltag hat mit dem VfB Stuttgart alles andere als einen Lieblingsgegner in petto und danach folgen zwei Gastspiele am Rhein in Köln und Mönchengladbach. In der vergangenen Saison ging Slomka bereits nach drei Spielen ohne Sieg. Gewinnt der HSV keines der vier ersten Partien, dürfte besonders aufgrund der Medienlandschaft in der Hansestadt wieder gehörig Unruhe in Hamburg herrschen. Die höchste Quote: 7,00.

Pep Guardiola (Bayern München)

Noch ein Jahr Vertrag. Oder muss Pep Guardiola sogar früher gehen? ©Imago

Ein Name, der hier sicherlich eher überraschend auftaucht. Bei genauerer Betrachtung dürfte die Liebesbeziehung zwischen dem Katalanen und dem bayerischen Vorzeige-Klub jedoch schon etwas erkaltet sein. Viele Fans wundern sich, wie wenig der 44-jährige Spanier sich um den Verbleib von Vereinsikone Bastian Schweinsteiger bemühte. Zudem möchte Guardiola den unkonventionell spielenden Thomas Müller in sein Spielsystem drücken und wechselt diesen immer mal wieder vorzeitig aus. Besonders aber die medialen Störfeuer, die einen Wechsel zu Manchester City prophezeien, heizen die Spekulationen um einen vorzeitigen Abgang an.

Ein möglicher Abgang unter der Saison könnte durch das ‚Leipziger Modell‘ kompensiert werden, in dem Sportchef Matthias Sammer es seinem RB-Kollegen Rangnick gleichtut und wieder auf die Trainerbank wechselt. Es spricht allerdings auch sehr, sehr viel dagegen. Zum einen ist der Klub nicht gerade enttäuschend erfolglos, sondern zum dritten Mal souverän Meister geworden. Guardiola wird zugetraut in der kommenden Saison auch die restlichen Prozente zum erneuten Gewinn des Triples herauszukitzeln. Und außerdem ist ein krachender Fehlstart, der einen verfrühten Trainerwechsel nach wenigen Wochen überhaupt erst diskutabel machte, so gut wie undenkbar. Dennoch, hier die beste Quote: 35,00.

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