Round-Up 33. Spieltag

Der 33. Spieltag ist beendet und nach wie vor bleibt es spannend im Abstiegskampf. Die Abstiegskandidaten Hamburger SV, 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig verloren ihre Spiele allesamt, die Nürnberger und auch Tabellenschlusslicht Braunschweig haben am letzten Spieltag jedoch noch Chancen auf den Relegationsplatz, der aktuell vom HSV belegt wird. An der Tabellenspitze gewannen die Top 6 der Liga ihre Spiele, sodass Schalke und Leverkusen weiterhin auf Champions League Kurs bleiben.

SC Freiburg : FC Schalke 04 – 0 : 2 (0 : 1)

Freudensprung. Schalkes Top-Talent Kaan Ayhan feiert sein erstes Bundesliga-Tor. Getty Images

Der FC Schalke 04 gewann am Samstagnachmittag mit 2:0 in Freiburg. Die Tore für die „Knappen“ erzielten Kaan Ayhan (13. Minute) sowie Klaas-Jan Huntelaar in der 65. Minute. Die Schalker dominierten die Begegnung, spielten jedoch ab der 73. Minute in Unterzahl. Verteidiger Felipe Santana hatte nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot gesehen. Die Freiburger erspielten sich zwar durchaus einige Torchancen, kamen jedoch lediglich zu einem Abseitstreffer. Die Schalker haben sich durch diesen Sieg mindestens den vierten Tabellenplatz und damit die Teilnahme an der Champions League Qualifikation gesichert.

Eintracht Frankfurt : Bayer 04 Leverkusen – 0 : 2 (0 : 2)

Keine Chance für Trapp. Leverkusens Emre Can markiert das 2:0. Getty Images

Einen klaren und zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdeten Auswärtssieg gab es für Bayer 04 Leverkusen in Frankfurt. Die „Werkself“ erzielte beide Treffer bereits im ersten Durchgang und ging in der 27. Minute durch Gonzalo Castro in Führung. Keine zehn Minute später erhöhte Emre Can in der 36. Minute auf 2:0. Der zweite Durchgang „plätscherte“ vor sich hin, Eintracht Frankfurt versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen, die meisten Offensivaktionen der Hausherren waren jedoch zu harmlos. Am Ende ein verdienter Sieg für Bayer 04 Leverkusen.

1. FC Nürnberg : Hannover 96 – 0 : 2 (0 : 1)

Selten zeigten die Nürnberger wie hier Pinola gegen Hannover kämpferischen Einsatz. Getty Images

Der abstiegsbedrohte 1. FC Nürnberg hätte mit einem Sieg gegen Hannover 96 den wohlmöglich rettenden Relegationsplatz erreichen können, doch am Ende ging der „Club“ wieder einmal als Verlierer vom Platz. Die Gäste aus Hannover zeigten eine souveräne Vorstellung und gingen bereits in der fünften Spielminute durch Huszti in Führung. Bis zur Halbzeit gab es keine weiteren Treffer, der „Club“, der von Interimstrainer Roger Prinzen mit einer offensiven Aufstellung auf den Platz geschickt wurde, hatte jedoch durchaus Chancen den Ausgleich zu erzielen. In der 51. Minute, kurz nach Wiederanpfiff, gab es dann jedoch einen erneuten Dämpfer für den FCN. Manuel Schmiedebach erhöhte mit seinem ersten Bundesligatreffer auf 2:0 und sorgte damit für den Endstand.

VfB Stuttgart : VfL Wolfsburg – 1 : 2 (0 : 1)

Die Entscheidung. Ivica Olic (l.) tunnelt Stuttgarts Antonio Rüdiger zum 2:1-Siegtreffer. Getty Images

Mit einem Last-Minute-Treffer sorgte Stürmer-Routinier Ivica Olic in der 90. Spielminute für Jubel beim VfL Wolfsburg. Der Kroate hielt die Champions League Hoffnungen seiner Mannschaft mit dem 2:1-Siegtreffer am Leben, zuvor sahen die knapp 58.000 Zuschauer in der Stuttgarter Mercedes Benz Arena eine ausgeglichene und umkämpfte Begegnung. Kevin de Bruyne brachte die „Wölfe“ in der 13. Spielminute in Front, der 1:1-Ausgleich wurde in der 62. Minute vom Stuttgarter und Ex-Wolfsburger Christian Gentner erzielt. Für die Stuttgarter ein Ergebnis ohne Auswirkungen, für den VfL ein enorm wichtiger Auswärtssieg.

Borussia Dortmund : 1899 Hoffenheim – 3 : 2 (3 : 1)

Henrikh Mkhitaryan kommt angeflogen und überwindet Hoffenheim-Keeper Grahl per Kopf. Getty Images

Einen am Ende knappen aber insgesamt verdienten Sieg gab es am Samstagnachmittag für Borussia Dortmund. Der BVB bezwang die Mannschaft von 1899 Hoffenheim im letzten Heimspiel der Saison mit 3:2 und zeigte dabei insbesondere in der ersten Halbzeit eine bärenstarke Leistung. In der fünften Minute gab es durch die Hoffenheimer Führung durch Roberto Firmino zwar erst einen Schock für die Schwarz-Gelben, ab der 29. Spielminute zündeten die Dortmunder jedoch ein Offensiv-Feuerwerk. Kevin Großkreutz erzielte den Ausgleich (29.), Henrik Mkhitaryan brauchte sein Team per Kopfball in Front (31.) und nur wenige Minuten später erhöhte Lukasz Piszczek auf 3:1 (34. Minute). Die Hoffenheimer kamen in der 66. Minute durch Niklas Süle und einen Weidenfeller-Patzer noch zum 2:3-Anschlusstreffer, am Ende reichte es jedoch nicht mehr für den Ausgleich.

Eintracht Braunschweig : FC Augsburg – 0 : 1 (0 : 0)

Noch keine Bruchlandung. Braunschweig mit Kumbela (r.) bleibt im Rennen um den Klassenerhalt. Getty Images

Einen wahnsinnigen Abstiegskrimi gab es am Samstagnachmittag für die Mannschaft von Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung und kämpfte gegen den FC Augsburg um jeden Zentimeter auf dem grünen Rasen. Aufgrund der Niederlagen des 1. FC Nürnberg und des Hamburger Sportvereins gegen Bayern hätte den Braunschweigern ein Heimsieg zum Erreichen des Relegationsplatzes gereicht. Im Verlauf der Partie wurden die Hausherren daher immer mutiger, am Ende wurde dieser Mut jedoch bitter bestraft. Die Gäste aus Augsburg spielten einen ihrer vielen cleveren Konter aus und in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte FCA-Stürmer Raul Bobadilla mit einem eiskalten Lupfer den 1:0-Siegtreffer. Auch wenn dieses Tor die Braunschweiger mitten ins Herz traf, sie haben am letzten Spieltag noch Möglichkeiten, den 16. Tabellenplatz zu erreichen.

SV Werder Bremen : Hertha BSC – 2 : 0 (0 : 0)

Daumen hoch. Aaron Hunt feiert seinen Doppelpack bei seinem letzten Spiel im Weserstadion. Getty Images

Im letzten Heimspiel der Saison gab es für den SV Werder Bremen noch einmal einen Sieg. Die Grün-Weißen bezwangen den Gast aus Berlin dank eines Doppelpacks von Aaron Hunt mit 2:0. Aaron Hunt war der Mann des Spiels und wurde in seinem letzten Bundesligaspiel im Weserstadion gebührend verabschiedet. Die beiden Bremer Treffer fielen in 49. und 90. Spielminute. Die Berliner waren an diesem Nachmittag offensiv zu unkreativ und erzielten sich nur wenige torgefährliche Möglichkeiten. Tabellentechnisch hat die Niederlage jedoch keine Auswirkungen für den Hauptstadtklub.