Bundestagswahl 2017 Quoten – Wetten auf den Bundeskanzler

Prognose & Wett Tipps auf Merkel vs Schulz

Das Datum steht fest. Am 24. September 2017 wird der neue Bundestag gewählt und damit womöglich auch ein neuer Bundeskanzler. Doch schien es lange Zeit so, als ob Martin Schulz (SPD) der aktuellen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den Rang ablaufen könnte, so gilt er inzwischen wieder als klarer Außenseiter.

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Doch Brexit und Trump-Wahl 2016 haben gezeigt, dass das nicht unbedingt etwas bedeuten muss. Kann der Schulz-Zug nochmal Fahrt aufnehmen?

Wichtig: Obwohl die Wahllokale am Sonntag erst um 18 Uhr schließen, werden die Wetten lediglich bis 10.00 Uhr angenommen.

Wie gut die Chancen von Schulz stehen, verrät ein aktueller Blick auf die Wettquoten. Mit einer Quote von 8,00 liegt er inzwischen deutlich hinter Kanzlerin Merkel (1,08). Wir zeigen Euch, auf was Ihr bei der Bundestagswahl 2017 wetten könnt & wo Ihr die höchsten Quoten findet.

Merkel oder Schulz - wer gewinnt? Jetzt auf Bundeskanzler 2017 wetten
Wer wird Bundeskanzler 2017? Angela Merkel (CDU) oder Martin Schulz (SPD). ©Imago

Wie stehen die aktuellen Wettquoten auf die Kandidaten? 

Die Quote auf die Favoritin Angela Merkel ist seit den Wahlerfolgen der CDU in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen deutlich gesunken. Sie liegt aktuell bei 1,08. Nachdem die SPD Martin Schulz als neuen Kanzlerkandidaten auserkoren hat, rechneten die Wettanbieter mit einem engeren Rennen als noch zuvor. Inzwischen ist er jedoch wieder deutlich zurück gefallen. Die Buchmacher räumen ihm nur noch Außenseiter-Chancen ein.

Schulz sorgte für eine Aufbruch-Stimmung bei den Sozialdemokraten und wurde mit dem Rekordergebnis von 100% zum neuen Parteichef gewählt. Vor allem nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, ist der sogenannte „Schulz-Effekt“ jedoch verpufft. Aktuell wird seine Quote auf 8,00 taxiert.

Konnte die SPD mit der CDU im ersten Halbjahr 2017 teilweise noch schritthalten, läuft der Trend nach aktuellen Umfragen auch auf Bundesebene inzwischen klar gegen die Sozialdemokraten. Mit 37% liegt die Merkel-Partei laut dem Meinungsforschungsinstitut Forsa deutlich vor der SPD (23%).

Übrigens: Könnte der Kanzler direkt gewählt werden, dann käme Amtsinhaberin Merkel aktuell auf 48% Zustimmung. Doch auch Herausforderer Schulz konnte in den vergangenen Tagen etwas zulegen und bringt es auf 27%.

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Fragen & Antworten zur Bundestagswahl 2017

Wie läuft die Bundestagswahl ab?
Jeder Wähler hat bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt er den Bundestagsabgeordneten seines Wahlkreises, der bei Einzug ins Parlament dann den Bundeskanzler wählt. Dies nennt man Direktmandat. Dadurch werden 299 der Abgeordneten gewählt.

Die restlichen Parlamentarier kommen über die sogenannte Landesliste in den Bundestag. Hierfür ist die Zweitstimme entscheidend. Der Zweitstimmen-Anteilt bestimmt die Verteilung der Bundestagssitze, die einer Partei zugesprochen wird. Die jeweiligen Abgeordneten erhalten vorher auf der Landesliste entsprechende Positionen, sodass Spitzenkandidaten weit nach oben gesetzt und auf jeden Fall ins Parlament einziehen werden.

Was ist die sogenannte 5-Prozent-Hürde?
Die 5-Prozent-Hürde (auch 5-Prozent-Regel genannt) bestimmt den minimalen Anteil an Zweitstimmen, die eine Partei für den Einzug in den Bundestag benötigt. Holt eine Partei – wie beispielsweise die FDP 2013 – weniger als 5%, wird sie nicht fürs Parlament zugelassen.

Abgeordnete, die ein Direktmandat holen, ziehen auf jeden Fall in den Bundestag ein – selbst wenn ihre Partie an der 5-Prozent-Hürde scheitert. Scheitert eine Partie an den 5%, holt aber mindestens drei Direktmandate, wird der der Zweitstimmen-Anteil dennoch in Bundestagsmandate umgerechnet.

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Wann wird der Bundeskanzler gewählt?
Am 24. September 2017 steht der Bundeskanzler offiziell noch nicht fest, da an diesem Tag nur über die Parlaments-Zusammensetzung entschieden wird. Da nicht davon auszugehen ist, dass eine Partie die absolute Mehrheit (über 50% der Bundestagssitze) zugesprochen bekommt, sind Koalitionsverhandlungen notwendig.

In den Tagen nach der Wahl loten die Parteien dann aus, mit welchem Partner sich eine Regierungsmehrheit bilden lässt. Dass die stärkste Partei auch den Bundeskanzler stellt, ist also keineswegs sicher. Findet sie keinen Koalitionspartner, muss sie sich mit der Oppositionsrolle abfinden.

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen tritt der neue Bundestag (spätestens 30 Tage nach der Wahl) zusammen, der innerhalb weniger Tage dann den neuen Kanzler wählt. Wichtig: Die Bundestagsabgeordneten sind in ihrem Votum nicht an ihre Partei gebunden oder dem Wähler-Willen gebunden, (Grundgesetz, Art. 38, §1) sondern frei.

Wo kann ich auf den Bundeskanzler wetten?
Sonst sind Politikwetten in den Angeboten der Buchmacher rar gesät, im Monat der Bundestagswahl nehmen viele Buchmacher solche Wetten jedoch in Ihr Programm auf. Die Liste der Wettanbieter reicht mittlerweile von bwin, über William Hill, bis hin zu Ladbrokes.

Auf was kann man bei der Bundestagswahl alles tippen?
Neben dem Tipp auf den Bundeskanzler gibt es derzeit auch die Möglichkeit, auf die Partie mit den meisten Sitzen im neuen Bundestag zu tippen. Hier liegt die CDU/CSU mit einer Quote von 1,02 klar in Front, nachdem sie zwischenzeitlich auf 1,35 gestiegen war. Die Sozialdemokraten rückten der Partei von Angela Merkel zwar zwischenzeitlich auf die Pelle, mussten jedoch zuletzt wieder Federn lassen. Derzeit liegt die Quote bei 11,00.

In den kommenden Tagen ist damit zu rechnen, dass noch mehr Wettangebote auf den Markt gebracht werden. 2013 konnte man beispielsweise darauf wetten, wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird und wie viel Prozent Partei XY erhält. Wetten auf einzelne Bundestagsabgeordnete gab es indes in der Vergangenheit nicht.

Wer ist Favorit bei der Bundestagswahl?
Kanzlerin Merkel ist klare Favoritin, in eine dritte Amtszeit zu gehen. Laut einer aktuellen Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Forsa, ist die CDU/CSU der SPD momentan enteilt. Während die CDU auf 37% aller Stimmen kommt, könnte die SPD momentan 23% auf sich vereinigen.

Vorhersage & Tipp zur Bundestagswahl 2017

Nach den starken Wahlergebnissen, vor allem in der „sozialdekomkratischen Hochburg“ NRW, ist Kanzlerin Angela Merkel wieder deutlich in der Favoritenrolle. Allerdings muss die CDU aufpassen, dass sie sich nicht auf den Erfolgen aus den Landtagswahlen ausruht. Obwohl von der anfänglichen Euphorie um Martin Schulz bei der SPD derzeit nichts mehr zu spüren ist, gibt sich der hartnäckige Nordrhein-Westfale kämpferisch und bleibt Merkels ärgster Konkurrent.

Entscheidend wird sein, ob Schulz mit seinem Wahlkampf in den letzten Wochen vor der Wahl noch einmal bei den Wählern punkten kann. Insbesondere in den Thematiken um die Flüchtlingskrise, die Türkei-Politik und die Sozialpolitik dürfte Schulz Merkel noch einmal angreifen, was durchaus noch zu Verschiebungen führen kann.

Geht man den Trend der letzten großen politischen Entscheidungen (Brexit/US-Präsident), sollte man zudem auf Schulz wetten – solange die Quote noch so hoch ist. Denn sowohl beim Brexit als auch bei der US-Wahl fiel das Votum zu Gunsten des Außenseiters aus.

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