Absteiger 2014/2015 tippen

Absteiger 2014/2015 tippen 

18 Mannschaften dürfen sich jedes Jahr in der Bundesliga messen, doch am Ende jeder Saison müssen mindestens zwei den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Abstiegskandidaten gibt es auch 2014/2015 zu genüge. Seien es die Aufsteiger Paderborn und Köln, die Fast-Absteiger des Vorjahres Hamburg sowie Stuttgart oder Teams, die noch gar nicht damit rechnen.

Wer ist diese Saison besonders gefährdet, welche Ursachen spielen für den Abstieg die größte Rolle und wie hoch stehen die Quoten auf die einzelnen Teams? Wettmaxx.com beleuchtet die Situation der Abstiegs-Kandidaten und gibt Tipps auf die beiden Mannschaften, die im Mai 2015 unter dem ominösen Strich stehen werden. Die Wett-Quoten auf diese Langzeitwette werden nach jedem Spieltag aktualisiert.

SC Paderborn

Von wegen sicherer Absteiger. Ziegler (2.v.l) und Paderborn wollen oben bleiben. Imago

Allein der Bundesliga-Aufstieg des SC Paderborn glich schon einer mittel-schweren Sensation und war zugleich der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Was mag dann bloß passieren, wenn die Breitenreiter-Elf auch noch den Liga-Verbleib packt? Mit einem Mini-Etat von 17,5 Millionen Euro auf dem Papier eigentlich nicht konkurrenzfähig, versucht der SCP vor allem über den Teamgeist zu punkten. Wie ein kleines gallisches Dorf wollen die Ostwestfalen der scheinbar übermächtigen Konkurrenz trotzen und zeigen, dass sie zurecht im Fußball-Oberhaus gelandet sind. Viele Medien und Experten sprachen den Paderbornern vor der Saison die Erstliga-Tauglichkeit ab, was den Neuling aber noch mehr anstachelt. Die aus vielen No-Names bestehende Mannschaft wurde durch talentierte Spieler verstärkt, die sich in Paderborn für höhere Aufgaben empfehlen können. Gleiches gilt für Breitenreiter, der bereits nach dem Aufstieg lukrative Angebote erhielt, sich aber für einen Verbleib entschied. Neben dem Taktik-Fuchs auf der Trainerbank, der auch in Liga 1 mit erfrischendem Offensiv-Fußball spielen lässt, vertraut der SCP noch auf seine Heimstärke. In der Benteler-Arena kassierten die Westfalen im Vorjahr nur drei Pleiten. Wie wichtig eine gute Heim-Bilanz ist, zeigt die Statistik, wonach in 73% der Fälle das schlechteste Heimteam einer Saison am Ende auch runter musste. Für die Buchmacher ist Paderborn aber weiterhin Top-Favorit auf den direkten Abstieg. Richtige Tipps belohnt bet-at-home mit dem 1,7fachen des Einsatzes.

1. FC Köln

Anders als Mit-Aufsteiger Paderborn werden dem 1. FC Köln größere Chancen auf den Klassenerhalt eingeräumt. Die Rheinländer hatten schon im Unterhaus eine erstliga-reife Mannschaft zusammen, die nach der Bundesliga-Rückkehr noch einmal gezielt verstärkt wurde. Das Prunkstück der Stöger-Elf ist dabei die Defensive, in der beide Innenverteidiger-Positionen doppelt besetzt sind. In Kevin Vogt gelang es sogar, einen der begehrtesten ‚Sechser‘ vom FC Augsburg loszueisen. In über 40% der Bundesliga-Spielzeiten stieg das Team mit den meisten Gegentoren ab. Dieses Kriterium dürfte der FC nicht erfüllen, wenn defensiv die taktische Grundordnung nicht verlassen wird. Der Auftakt verlief jedenfalls mit 2 Zu-Null-Spielen vielversprechend. Desweiteren scheinen die Verantwortlichen um Manager Schmadtke dem chronisch über-ambitionierten Umfeld samt Fans den nötigen Realismus ein zu impfen. In den vergangenen Jahren scheiterten die Kölner ihre Bundesliga-Missionen auch wegen zu hoher Erwartungen. Diesmal wollen aber alle an einem Strang ziehen und sich mit dem Klassenerhalt als Ziel zufrieden geben. Für Wetten auf den FC als Absteiger setzt tipico die Quote bei 3,80 an.

Hamburger SV

Deja-Vu? Hamburg und Rafael van der Vaart zählen erneut zu den Abstiegs-Kandidaten. Getty Images

Mit Ach und Krach rettete sich der HSV in der Vorsaison zunächst in die Relegation, wo er dann nur dank eines mehr erzielten Auswärtstores gegen Greuther Fürth die Klasse hielt. Eine ähnliche Spielzeit will der Traditionsverein aus der Hansestadt natürlich nicht noch einmal erleben, zählt er sich doch als nie abgestiegenes Gründungsmitglied zum Inventar der Bundesliga. Damit das so bleibt und in der Imtech-Arena auch in den kommenden Jahren Erstliga-Fußball zu sehen ist, wurde in Dietmar Beiersdorfer ein neuer starker Mann installiert. Mit zahlreichen neuen Spielern wie Holtby, Müller oder Behrami soll es wieder nach oben gehen. Nach wenigen Spielen zeigte sich aber wieder das Leid der Vorsaison. Konsequenz: Slomka musste gehen, Zinnbauer übernahm. Damit sich die Hamburger frühzeitig ihrer Abstiegs-Sorgen entledigen können, sollten sie vor allem mehr Punkte in der Fremde holen, steigt doch das das schlechteste Auswärtsteam in über 50% der Fälle direkt ab. Tipico vertraut allerdings der hohen Qualität im HSV-Kader (Holtby, Lasogga, van der Vaart) und zahlt beim ersten Abstieg des ‚Dinos‘ den 12fachen Gewinn aus.

SC Freiburg

Mit einer 2,80-Quote (bet-at-home) gilt der SC Freiburg als heißer Anwärter auf den vierten Abstieg seiner Vereinsgeschichte. Der Stempel Abstiegs-Kandidat wird den Breisgauern allerdings vor jeder Saison aufgedrückt, was die Fußball-Idylle im Schwarzwald aber wenig tangiert. Jahr für Jahr werden Leistungsträger abgegeben, doch mit einem sportlich überzeugenden Konzept und der Heranführung neuer Talente aus der eigenen Jugend behauptet sich der Sportclub immer wieder in Liga 1. In Torwart Baumann sowie Innenverteidiger Ginter brachen diesmal 2 herausragende Defensiv-Stützen weg, deren Ablösesummen aber gut re-investiert wurden. Für satte 6 Millionen Euro konnten die Freiburger ihren Top-Torjäger Mehmedi fest verpflichten, der sich im Vorjahr als eine Art Lebensversicherung erwies. Trifft der Schweizer nicht, hat die Streich-Elf allerdings ein Problem, strahlen die Mitspieler doch eher weniger Torgefahr aus. In zwei Dritteln der Fälle stiegen Mannschaften wegen der schlechtesten Rückserie (bei schlechtester Hinrunde nur in einem Drittel) ab, was dem Sportclub keine Angst machen sollte. Schließlich spielten die Breisgauer in den vergangenen drei Jahren stets eine bessere Rück- als Hinrunde.

Stuttgart, Bremen oder eine Überraschung?

Auf dem Weg in Liga 2? Paul Verhaegh und dem FC Augsburg steht eine schwere Saison bevor. Imago

Neben den vier genannten Mannschaften gibt es noch eine Reihe weiterer Teams, die sich in dieser Saison tabellarisch Richtung unterer Regionen orientieren muss. Schon im Vorjahr beinahe abgestiegen, zählt der VfB Stuttgart erneut zu den Abstiegs-Kandidaten, was auch bwin so sieht und eine 7,00-Quote offeriert. Vor allem die Defensive (62 Gegentore im Vorjahr) lässt den Schwaben Grund zur Sorge, was sich in den ersten Spielen auch bestätigte. Werder Bremen musste im Sommer mit Hunt und Ignovski zwei Leistungsträger ziehen lassen, die nicht gleichwertig ersetzt werden konnten. In den Spielzeiten 12/13 sowie 13/14 dem Abstieg nur knapp von der Schippe gesprungen, dürfte das Abstiegs-Gespenst auch dieses Jahr wieder über dem Weser-Stadion spuken. Bwin taxiert die Quote auf den ersten Bremer Abstieg seit 1980 auf  7,00. Mit einer 5,00-Quote zählt bet-at-home auch den FSV Mainz zu den heißesten Anwärter auf einen der letzten beiden Plätze. Nach der verpassten Europa-League-Qualifikation sowie dem peinlichen Pokal-Aus in Chemnitz haben die Verantwortlichen den Kader allerdings noch kräftig verstärkt. Durch die Transfers von Allagui, Hofmann oder Wollscheid sollte das Team genügend Qualität besitzen, den Klassenerhalt trotz Stolper-Start locker zu bewältigen. Vergangene Saison noch an den internationalen Plätzen geschnuppert, könnte dem FC Augsburg in der aktuellen Spielzeit ein böses Erwachen drohen. Mit Vogt, Ostrzolek und Hahn verließen drei Stammspieler die Fuggerstadt, was erstmal kompensiert werden muss. Der Start missglückte. 2 Niederlagen sowie das Aus im DFB-Pokal könnten ein Fingerzeig für eine schwere Saison sein. Bei richtigen Vorhersagen des FCA-Abstiegs zahlt bwin mit dem 6fachen Eures Einsatzes zurück. Die Quoten auf die anderen Mannschaften könnt Ihr der unten stehenden Tabelle entnehmen. Den maximalen Gewinn würdet Ihr übrigens mit einem Tipp auf Bayern oder Dortmund einstreichen. Für einen Abstieg der Meister-Favoriten setzt tipico die Quote bei 1001,00 an.